Rezension | Mariana Hausleitner: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht

Mariana Hausleitner: Eine Atmosphäre von Hoffnung und Zuversicht. Hilfe für verfolgte Juden in Rumänien, Transnistrien und Nordsiebenbürgen 1940–1944. Berlin: Lukas Verlag 2020, 294 S. György Dalos „Wer ein Menschenleben rettet, dem wird es angerechnet, als würde er die ganze Welt retten“ – so steht es im Sanhedrin 37a des Babylonischen Talmuds geschrieben. Parallel hierzu die […]

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Das Südostdeutsche Kulturwerk in München im Kontext der westdeutschen „Vertriebenenkulturarbeit“ nach 1945

Tobias Weger 2021 jähren sich in der wissenschaftlichen Befassung mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im Südosten Europas gleich zwei Gründungsdaten, die in einem funktionalen Zusammenhang betrachtet werden müssen, um Kontinuitäten, Kausalitäten, aber auch Brüche innerhalb dieses Forschungsbereichs im 20. Jahrhundert zu erfassen: 1931, also aus der Perspektive des Jahres 2021 vor 90 Jahren, wurde

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Ein schwieriges Jubiläum. Das Südostdeutsche Kulturwerk 1951–2021

Florian Kührer-Wielach Das IKGS sei ein „Solitär in der Wissenschaftslandschaft“, wurde der damalige Kulturstaatminister Bernd Neumann zitiert, als in München 2011 das 60-jährige Jubiläum des Südostdeutschen Kulturwerks (SOKW) und der 10. Jahrestag der Gründung des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) gefeiert wurde. Der den Kulturstaatminister zitierende Festredner und spätere kommissarische Direktor des

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Vom „gottbegnadeten Schriftsteller“ zum Schriftleiter. Heinrich Zillichs literarisches Netzwerk im Nationalsozialismus

Enikő Dácz Das Beispiel des siebenbürgisch-sächsischen Autors Heinrich Zillich, der während des Nationalsozialismus sehr schnell zu einem der Referenzpunkte auslandsdeutscher Literatur avancierte, veranschaulicht einerseits den Aufstieg eines „Dichters aus dem Südosten“ während des Nationalsozialismus, andererseits das Scheitern im neuen Literaturbetrieb und die erfolgreiche Integration als „Vertriebenenfunktionär“1Johann Böhm: Zillichs literarische und kulturelle Richtung. In: ders., Klaus

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Informationen der DDR-Staatssicherheit über die Lage in der ČSSR 1968 (I)

Die Dynamik, die Ideen und der Enthusiasmus des Prager Frühlings zogen 1968 auch die Blicke der DDR-Bewohner magnetisch an. Aus Sicht der SED und ihrer Geheimpolizei, dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS), galt es zu verhindern, dass der gefährliche Funke von Prag in die DDR übersprang. Das MfS übermittelte der DDR-Führung daher wiederholt Berichte über die Entwicklungen im Nachbarland, wobei es sich unter anderem auf Informationen moskautreuer ČSSR-Geheimdienstmitarbeiter stützte. Diese Berichte offenbaren, was das MfS als sicherheitsrelevant und mitteilenswert erachtete, und zugleich reflektieren sie die transnationalen Verflechtungen der sozialistischen Gesellschaften. In der vorliegenden Nummer werden Berichte aus dem Zeitraum 10. März bis 3. August 1968 ediert. In der nächsten Ausgabe der Halbjahresschrift folgen dann Berichte vom 23. August bis 18. November 1968, also nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch Truppen mehrerer verbündeter sozialistischer Länder.

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Rezension | Engelhard Mildt: Zeit der Unfreiheit. Gitter, Stacheldraht und Informanten 1951–1989. Erinnerungen

Engelhard Mildt: Zeit der Unfreiheit. Gitter, Stacheldraht und Informanten 1951–1989. Erinnerungen (Banater Bibliothek 16). München: Landsmannschaft der Banater Schwaben 2017. 381 S. PDF-Download Georg Herbstritt Die Memoiren des in Temeswar (rum. Timișoara) aufgewachsenen Engelhard Mildt, der heute in Freiburg/Breisgau lebt, verdienen über den Kreis seiner Landsleute hinaus Beachtung. Denn seine Erinnerungen bieten nicht nur einen

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Rezension | Stefano Bottoni: Long awaited West. Eastern Europe since 1944

Stefano Bottoni: Long awaited West. Eastern Europe since 1944. Translated by Sean Lambert. Bloomington: Indiana University Press 2017. Paperback, 7 Karten, 292 S. PDF-Download Georg Herbstritt Der ungarische Historiker Stefano Bottoni wagt mit seinem neuen Buch einen längst überfälligen Schritt, den bislang wenige gegangen sind: Er verbindet die Jahrzehnte vor und nach 1989 zu einer

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Rezension | Jürgen Henkel: Halbmond über der Dobrudscha. Der Islam in Rumänien

Jürgen Henkel (Hg.): Halbmond über der Dobrudscha. Der Islam in Rumänien. Hermannstadt, Bonn: Schiller Verlag 2016, 230 S. PDF-Download Christof Kaiser, Berlin Der 230-seitige Bild-Text-Band im angenehmen quadratischen Format mit teils dokumentarischem Charakter hat den Anspruch, „den Islam“ in Rumänien, besonders der bis 1878 osmanischen Region der Dobrudscha, vorzustellen. Das gelingt nur teilweise. Im Gegensatz

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Ambivalente Lebensläufe. Securitate-Offiziere zwischen Verklärung und Sachlichkeit (3)

Im Mittelpunkt des 3. Teils der Studie „Ambivalente Lebensläufe“ steht die rumänienserbische Securitateoffizierin Vida Nedici, um die sich verschiedene, aus der Gefängnisfolklore entnommene Legenden ranken. Ihre Biografie wird hier mit belegbaren Tatsachen, Ereignissen und Archivdokumenten rekonstriert und ergibt ein schillerndes Bild einer Person, die der Securitate diente und dennoch zu deren Opfer wurde. Teil 1 erschien in der Halbjahresschrift 2016, Heft Nr. 1 und 2, S. 61–82; Teil 2 in Rudolf Gräf, Gabriella-Nóra Tar, Ioana Florea (Hgg.): „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Festschrift für Eginald Schlattner zum 85. Geburtstag. Studia Germanica Napocensia, Bd. 5. Klausenburg: Universitätsverlag 2018, S. 19–46.

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Vorwort des Gründers der Halbjahresschrift

PDF-Download Im Folgenden möchte ich kurz darlegen, was der Grund für die Herausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik (HJS) war und weshalb sie nun vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München fortgesetzt wird. Im Jahr 1969 gelang es mir, mich über Österreich zu meiner Grußmutter,

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