Ein offenes Feld und offene Türen

Dr. Ekkehard Hallensleben im Gespräch mit Michaela Nowotnick Ekkehard Hallensleben war von 1965 bis 1969 der erste Kulturreferent der Handelsvertretung der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien. Der promovierte Romanist und Germanist sprach mit Michaela Nowotnick über seine Bukarester Zeit und seine damalige Tätigkeit in dem Land, das sich unter Nicolae Ceaușescu Richtung Westen zu öffnen schien.

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Jüdische Überlebende des Holocaust

Neubeginn in der kommunistischen Gesellschaft Jugoslawiens Anna Grünfelder In den ersten beiden Nachkriegsjahren kehrten aus dem Deutschen Reich und den von ihm besetzten Ländern mehrere Tausend jüdische Überlebende der Konzentrations- und Vernichtungslager aus Jugoslawien in ihre Heimat zurück.1Hrvatski Državni arhiv Zagreb (i. F.: HR-HDA; Kroatisches Staatsarchiv Zagreb), Privatarchiv Rudi Supek, Bestands-Nr. 1578, darin finden sich die Nummern

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War der „reale Sozialismus“ modern? – Kritische Nachfragen

Anton Sterbling In den Jahren 1989/1990, als sich im östlichen Europa der Niedergang der kommunistischen Herrschaft und in den meisten Fällen auch bereits ein demokratischer Aufbruch abzeichnete, brachte dies die deutsche Soziologie in die bedenkliche Situation, zu diesem Zeitpunkt auf dem Gebiet der soziologischen Osteuropaforschung so etwas wie einen „blinden Fleck“, eine jahrelange weitgehende Vernachlässigung

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Informationen der DDR-Staatssicherheit über die Lage in der ČSSR 1968 (II)

Bernd Florath 30. August 1968 Einzelinformation Nr. 954/68 über Absichten Westdeutscher katholischer Revanchisten-Organisationen im Zusammenhang mit den Ereignissen in der ČSSR Quelle: BStU, MfS, ZAIG 1552, Bl. 1–2 (4. Expl.).Serie: Informationen.Verteiler: Verner, Barth (über HA XX/4) – MfS: Schröder/HA XX/4, Ablage.Datum: Zusätzlicher Datumsstempel vom 30.8.1968. Dem MfS wurde bekannt, dass der Leiter der „Königsteiner Anstalten“ in

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Deutsche Kriegsgefangene als Arbeitskräfte in der jugoslawischen Wirtschaft zwischen 1945 und 1949

Saša S. Ilić, Archiv der Nationalbank Serbiens, Belgrad Der Artikel beruht auf der Promotionsschrift des Autors: Saša S. Ilić: Strani radnici i stručnjaci u privredi Jugoslavije 1945–1950. godine [Ausländische Arbeitskräfte und Experten in der Wirtschaft Jugoslawiens 1945–1950]. Belgrad, Univ. Belgrad, Diss., 2017. Das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebten Millionen deutscher Soldaten in Kriegsgefangenschaft, wobei ihre genaue Zahl

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Bulgariens Rolle im deutschen Bündnissystem des Dreimächtepaktes 1941–1944

PDF-Download Björn Opfer-Klinger, Leipzig Mit dem Beitritt zum Dreimächtepakt am 1. März 1941 trat die Königsdiktatur Bulgarien offen an der Seite der Achsenmächte in den Zweiten Weltkrieg ein. Sie reihte sich somit in das Bündnis zwischen Berlin und Rom sowie „kleineren“ Staaten wie Ungarn oder wenig später der Slowakei, Rumänien und Finnland ein. Allerdings nahm Bulgarien

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Rezension | Karl-Reinhart Trauner: Konfessionalität und Nationalität

Karl-Reinhart Trauner: Konfessionalität und Nationalität. Die evangelische Pfarrgemeinde Marburg/Maribor im 19. und 20. Jahrhundert. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2019. 544 S., eine Karte, zahlreiche Tabellen, 8 Abb. Karl W. Schwarz Der Verfasser studierte Theologie und Geschichte und beendete beide Studienrichtungen mit einer Promotion, wobei jener zum Dr. theol. eine umfangreiche Dissertation über die Los-von-Rom-Bewegung zugrunde

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Rezension | Milan Řepa: Peasants into Citizens

Milan Řepa (Hg.): Peasants into Citizens. The Politicization of Rural Areas in East Central Europe (1861–1914). Wiesbaden: Harrassowitz Verlag 2020 (Studien zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Ostmitteleuropas 31). 166 S. Tobias Weger „Il faut espérer que le jeu se finira bientôt.“ – „Man muss hoffen, dass das Spiel bald zu Ende geht.“ Mit diesem Satz ist

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Rezension | Jörg Echternkamp: Sozialistische Waffenbrüder?

Jörg Echternkamp (Hg.): Sozialistische Waffenbrüder? Rumänien und die DDR im Warschauer Pakt. Potsdam: ZMSBw (= Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr) 2020. 236 S. Georg Herbstritt Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam widmet sich wie seine Vorgängereinrichtung, das Militärgeschichtliche Forschungsamt, mit einem Forschungsschwerpunkt der Militärgeschichte der DDR. Dabei werden

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